Fränkischer Jugendtag
30.Mai 2019 Roth bei Nürnberg (weitere Infos)
DAS NEUE FRANKENBIBELSEMINAR 2018 mit dem Buch Jeremia.
Am 29. Sept. 2018 startet das neue „Fränkische Bibelseminar“. Mit diesem Seminar führen wir die Vers-für-Vers-Auslegung biblischer Bücher fort.
zu kfg.org
Herbdtskonferenz mit K.Matthia und A.Fett
Konferenz für Gemeindegründung in Rehe 17.-20.10.2019
Ein Dienstangebot der AfbG
Gerne helfen wir bei der Vermittlung von bibeltreuen Lehrern. Wir arbeiten seit über 20 Jahren bei unseren Regionaltreffen und Konferenzen, sowie in den Seminaren...

Psalm 37,1-39

Der Gottlose ist zuletzt der Verlierer, selbst wenn er den Gerechten niederdrückt und absichtlich böses zufügt.

 


Ps 37,1f Von David. Entrüste [1] dich nicht über die Übeltäter, [2] beneide nicht die, welche Böses [3] tun! 2 Denn wie das Gras werden sie schnell verdorren und wie das grüne Kraut verwelken.

 

Von Anfang an verfolgt David mit diesem Psalm ein bestimmtes Ziel.

Im fortgeschrittenen Alter (Vers 25), kann er auf ein Leben mit seinem Gott zurückblicken. Er hat Gottes Erziehung und seinen Beistand immerzu erfahren. Aus der Fülle seiner geistlich-praktischen Erfahrungen kann er nun als ein weiser Ratgeber, Gottes Prinzipien authentisch lehren.

So ist er mittlerweile auch einer geworden, der „das Feld räumen“ kann, um auf Gottes Tun und Einwirken zu harren. Damit stellt er seinen Gott „auf den Leuchter“.

˜David warnt eingangs (uns) und begründet zugleich seinen Rat. Er lehrt (uns) hier die tiefe Wahrheit vom Ende der Übeltäter. (wörtlich: die Schlechtes-tuenden) – Deshalb hat es wenig Sinn sich zu entrüsten (zu entflammen).

Doch mit dieser Aufforderung und der buchstäblichen Wiederholung in Vers 7 und Vers 8 warnt David vor einer ganz bestimmten Gefahr in der wir als Gotttreue stehen.

Weil wir Menschen sind, die das Böse verabscheuen, regt es uns auf, wenn der Übeltäter sein gottloses Treiben ungehindert und mit „glitzernden Gewinn“ abziehen kann.

Das andauernde böse Schalten und Walten der Übeltäter kann uns deshalb leicht dazu verleiten ins falsche Fahrwasser zu kommen.  Gerne würden wir ihm selbst „eine reinhauen“ und das Racheschwert Gottes schwingen. Doch der Auftritt als selbsternannter Racheengel steht uns nicht gut an.

Im AT wie im NT ist uns folgendes gesagt.

3Mo 19,18 Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen und sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR.

Rö 12,19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn <Gottes>! Denn es steht geschrieben: »Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr.« 

Siehe auch: 5Mo 32,35 [4] u. Hbr 10,30 [5]

˜Die Übeltäter und „Bösewichte“ werden schnell vergehen, so wie Gras und Kraut verdorrt und verwelkt. – Damit möchte David unsere Gemüter etwas beruhigen. Insgesamt zwölfmal stoßen wir auf die Übeltäter oder Gottlosen. [6] Denen gegenüber stehen die Gerechten. [7]

[1] תִּתְחַ֥ר  = TiTǝCHaR = htp  von חרה  = CHāRaH = entflammen, entbrennen, zornig werden

[2] בַּמְּרֵעִ֑ים  = BaMǝRe’iJM = die Übeltäter = hif von רעע  = Rā‘a‘  = Schlechtes tun; Böses tun

[3] עַוְלָֽה  = ‘aWǝLāH = Verkehrtheit, Schlechtigkeit

[4] 5Mo 32,35 Mein ist die Rache und die Vergeltung für die Zeit, da ihr Fuß wankt. Denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, und was ihnen bevorsteht, eilt herbei.

[5] Hbr 10,30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: »Mein ist die Rache, ich will vergelten«; und wiederum: »Der Herr wird sein Volk richten.« 

[6] Ps 37,1.9.10.12.14.16.17.20.21.28.32.34.35.38.40;

[7] Ps 37,12.16.17.21.25.29.30.32.39;

2019/11/Predigt_Psalm-37.pdf


 

Anmerkung:

Wir sind eine bibeltreue Dienstbruderschaft, die dazu beitragen möchte, dass die Gemeinde Jesu gestärkt und befestigt wird. – Die Bedingungen für eine bruderschaftliche Zusammenarbeit haben wir hier niedergelegt.

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