Fränkischer Jugendtag
30.Mai 2019 Roth bei Nürnberg (weitere Infos)
DAS NEUE FRANKENBIBELSEMINAR 2018 mit dem Buch Jeremia.
Am 29. Sept. 2018 startet das neue „Fränkische Bibelseminar“. Mit diesem Seminar führen wir die Vers-für-Vers-Auslegung biblischer Bücher fort.
Ein Dienstangebot der AfbG
Gerne helfen wir bei der Vermittlung von bibeltreuen Lehrern. Wir arbeiten seit über 20 Jahren bei unseren Regionaltreffen und Konferenzen, sowie in den Seminaren...

In großer Bedrängnis – aber nicht das Böse hat das letzte Wort. 2Mo 1,1-2,10

Der HERR kennt die sein sind. 2Tim 2,19


Einleitende Überlegungen

– Das ist eine der großartigsten Erzählungen im Alten Testament. Weit von einem gewöhnlichen Märchen entfernt, haben wir hier doch reale Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk Israel, vor uns.

Gottes Wirksamkeit und Souveränität im gewöhnlichen Ablauf des Zeitgeschehens ist bis heute eine absolute Tatsache geblieben. –  Selbst wenn in „unseren Reihen“ vielleicht manche damit Probleme haben könnten. Es bleibt dennoch eine Tatsache.  

Der Prophet Jesaja schreibt davon.

Jes 42,9 Das Frühere, siehe, es ist eingetroffen, und Neues verkündige ich. Bevor es aufsprosst, lasse ich es euch hören.

– Gottes Wirken in der Vergangenheit und ebenso in der Zukunft, hatte und hat immer ein erklärtes Ziel. Er will Menschen zu sich ziehen und retten. Deshalb teilte er den Menschen seinen großartigen Heilsplan mit.

1Ptr 2,10f Im Hinblick auf diese Rettung suchten und forschten Propheten, die über die an euch <erwiesene> Gnade weissagten.  11 Sie forschten, auf welche oder auf was für eine Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, hindeutete, als er die Leiden, die auf Christus <kommen sollten>, und die Herrlichkeiten danach vorher bezeugte

Nicht nur auf Christus bezogen weissagten die Propheten konkret voraus, sondern ebenso detailliert in Bezug auf die Welt- und Menschheitsgeschichte. Gott hat damit den Menschen zu einem Wissenden gemacht.

– Es reicht heute leider die Zeit nicht aus, uns mit der Gewichtigkeit und Exaktheit der biblischen Prophetie in angemessener Gründlichkeit zu befassen. Gottes Volk aber sollte nicht für immer versklavt in Ägypten leben. Der HERR hatte sich vorgenommen, es aus der Knechtschaft Ägyptens zu befreien und in das „gelobte Land“ Kanaan zu bringen. Doch zuerst musste ein Mose geboren und berufen werden.

Schon im nächsten Kapitel hören wir von Gottes Heilsplan.

2Mo 3,7f Der HERR aber sprach: Gesehen habe ich das Elend meines Volkes in Ägypten, und sein Geschrei wegen seiner Antreiber habe ich gehört; ja, ich kenne seine Schmerzen. 8 Und ich bin herabgekommen, um es aus der Gewalt der Ägypter zu retten und es aus diesem Land hinaufzuführen in ein gutes und geräumiges Land, in ein Land, das von Milch und Honig überfließt, an den Ort der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hewiter und Jebusiter. 

–  Zu diesem Rettungsunternehmen bringt uns der heutige Text eine Fülle von Informationen, die uns sozusagen Gottes vorbereitende Maßnahmen zu seinem geplanten Rettungsunternehmen zeigen. Für unsere Ohren klingt das heute sehr fremd, wenn wir diese äußeren Bedrängnisse und Nöte, in die die Hebräer gerieten, als eine heilsame Wirksamkeit eines menschenfreundlichen und gütigen Gottes bringen wollen. – Und doch müssen wir festhalten, dass sich die Hebräer wohl niemals von alleine auf den Weg nach Kanaan gemacht hätten. Erst als die Belastung durch die Versklavung der Ägypter unerträglich groß geworden war, kam Gottes Plan „ins Rollen“. Die Rettung seines Volkes. – Jetzt aber musste erst einmal Mose geboren werden, der dann Gottes Volk, 80 Jahre später aus dem Sklavenhaus Ägyptens führen würde.

Predigt 2Mo 1,1-2,10 Download


 

Anmerkung:

Wir sind eine bibeltreue Dienstbruderschaft, die dazu beitragen möchte, dass die Gemeinde Jesu gestärkt und befestigt wird. – Die Bedingungen für eine bruderschaftliche Zusammenarbeit haben wir hier niedergelegt.

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